Was die Radarkarte und ihre Werkzeuge zeigen — kurz erklärt. Stand: August 2026
Die Karte zeigt den aktuellen Niederschlag über Europa und läuft auf Wunsch als Zeitraffer der letzten Stunden. Für Deutschland gibt es zusätzlich eine besonders scharfe Darstellung direkt aus den Einzelradaren; die Nachbarländer (u. a. Österreich, Tschechien, Polen) kommen aus den jeweiligen nationalen Wetterdiensten. Über das Ebenen-Menü lassen sich alle Ebenen einzeln ein- und ausblenden und in der Deckkraft anpassen.
Blau steht für leichten Niederschlag, Grün für mäßigen, Gelb und Orange für kräftigen Regen. Rot bedeutet sehr starke Echos, Pink und Magenta deuten auf Hagel hin.
Erkannte Gewitterzellen erscheinen als Marker mit farbigem Umriss — je kräftiger die Farbe, desto intensiver die Zelle. Ein Klick öffnet die Details: Blitzaktivität, Niederschlag, Hagel-Einschätzung, Böenpotenzial und die bisherige Zugbahn. Der rote Kegel zeigt den wahrscheinlichen weiteren Weg, die blauen Punkte darauf die geschätzte Ankunftszeit — ein Klick auf einen Punkt zeigt die Uhrzeit.
Lila Wirbel-Marker zeigen vom Deutschen Wetterdienst erkannte rotierende Aufwinde (Mesozyklonen) — die Vorstufe möglicher Tornados. Der gestrichelte Kreis entspricht der ungefähren Ausdehnung der Rotation.
Über den Knopf „3D-Ansicht" im Zell-Fenster öffnet sich die Zelle als räumliches Volumen: Man sieht, wie hoch das Gewitter reicht, wo seine kräftigsten Bereiche liegen und wie es über der Landschaft steht. Ziehen dreht die Ansicht, das Mausrad (oder zwei Finger) zoomt. Mit den Reglern lassen sich schwache Echos ausblenden und die Höhe überzeichnen; die Kartengrundlage (dunkel, hell, Satellit, Gelände) ist umschaltbar, eine Skala am Rand zeigt die Höhe in Kilometern.
Bei Mesozyklonen zeigt die 3D-Ansicht zusätzlich einen animierten Wirbel: Grün bedeutet Bewegung auf das Radar zu, Rot/Magenta vom Radar weg — so wird die Rotation sichtbar.
Blitzeinschläge erscheinen in Echtzeit auf der Karte und verblassen mit zunehmendem Alter. Die Größe spiegelt die Stärke des Blitzes wider.
Die Doppler-Ebene zeigt die Luftbewegung, wie sie das jeweilige Radar misst: Grün bewegt sich auf das Radar zu, Rot davon weg. Liegen kräftiges Grün und Rot direkt nebeneinander, kann das auf Rotation hindeuten.
Amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes lassen sich als Ebene einblenden. Sie dienen der Übersicht — maßgeblich sind immer die offiziellen Kanäle der Behörden.
Mitglieder, die ihr Live-Tracking aktiviert haben, erscheinen mit ihrem Team-Symbol auf der Karte. Jedes Mitglied bestimmt selbst, ob und für wen die eigene Position sichtbar ist; der private Umkreis um den Heimatort wird grundsätzlich nicht übertragen. Ein Klick auf einen Chaser zeigt Team und — sofern hinterlegt — die Social-Media-Kanäle.
Mitglieder können ihre Wetterfotos hochladen, mit Aufnahmeort versehen und wahlweise im Archiv, auf ihrem Profil, der Teamseite oder als Fotospot auf der Radarkarte zeigen. Die Sichtbarkeit lässt sich pro Foto steuern.
Chaser können bestehenden Teams beitreten oder ein eigenes gründen. Jedes Team hat eine eigene Seite mit Mitgliedern und freigegebenen Fotos; das Team-Symbol erscheint beim Live-Tracking auf der Karte.
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Kartenkacheln: Die Karten holen ihre Bildkacheln von OpenStreetMap/CARTO und Esri; dabei erfährt der jeweilige Anbieter Ihre IP-Adresse. Einen Schalter gibt es dafür nicht, weil die Karte ohne Kacheln leer bliebe — das betrifft nur die Kartenseiten.
Ihr Browser merkt sich örtlich (localStorage), welche Radar-Ebenen Sie eingeschaltet hatten und welche Hinweise Sie weggeklickt haben. Diese Angaben verlassen Ihr Gerät nicht und gehen an niemanden.
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